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FIRMEN-BLICK-VW-Betriebsratschef nicht gegen Porsche-Teilbörsengang

Veröffentlicht am 14.04.2021, 12:29
© Reuters.

14. Apr (Reuters) - Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

VOLKSWAGEN VOWG_p.DE - Frankfurt: VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh hat nichts gegen einen Teilbörsengang der VW-Tochter Porsche (DE:PSHG_p) PSCH.UL . "Wenn der Preis stimmt, wäre es sicher eine Überlegung wert, Porsche an die Börse zu bringen. Als Teilbörsengang wohlgemerkt, mit einem Minderheitenanteil", sagte Osterloh der Wochenzeitung "Die Zeit". Wenn mit dem Geld ein anderes Unternehmen ohne Kreditfinanzierung gekauft werden könne, ergebe das einen Sinn. Porsche-Finanzchef Lutz Meschke hatte sich im März für einen Börsengang der Sportwagenschmiede ausgesprochen VW-Konzernchef Herbert Diess signalisierte Ablehnung - Hagen: Das Buchhandelsunternehmen darf den Fachinformationshändler Lehmanns übernehmen. "Im Laufe des Verfahrens haben verschiedene Marktteilnehmer betont, dass für Fachinformationshändler eine gewisse Unternehmensgröße erforderlich ist, um dauerhaft am Markt bestehen und diesen stabilisieren zu können", sagte der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt. Die Übernahme könne bereits im Vorprüfverfahren genehmigt werden. Thalia betreibt in Deutschland mehr als 380 Filialen, Lehmanns 15 Fachbuchhandlungen.

BRITISH AIRWAYS ICAG.L - Paris: BA-Chef Sean Doyle hofft auf eine rasche Wiederbelebung der Transatlantikflüge. Mit Blick auf den Impffortschritt erklärte der Manager: "Es gibt eine unmittelbare Gelegenheit, die USA wieder zu öffnen." Da sich die Impferfolge beider Länder ähnelten, sollte es möglich sein, dass Großbritannien und die USA eine Vorreiterrolle spielen bei der Wiederaufnahme der Reisetätigkeiten.

CHINA SOUTHERN AIRLINES 600029.SS - Sydney: Die chinesische Fluggesellschaft stellt ihre Flotte von fünf Airbus (PA:AIR) AIRG.DE -A380-Großraum-Maschinen in Frage. China Southern müsse ebenso wie andere Airlines über den A380 nachdenken, sagte ein Manager der Fluglinie auf einer Konferenz. "Vielleicht ist er zu groß für die Strecke, und die Betriebskosten sind sehr hoch. Wir überlegen immer noch, wie wir das Problem lösen." China Southern ist der einzige chinesische A380-Kunde. Fluggesellschaften wie Lufthansa LHAG.DE , Air France AIRF.PA und Thai Airways THAI.BK haben bereits angekündigt, den Betrieb des A380 einzustellen. Die australische Qantas QAN.AX will ihre derzeit geparkten zwölf A380 dagegen wieder nutzen, sobald die Nachfrage anzieht, wie Vorstandschef Alan Joyce sagte.

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NORWEGIAN AIR NORR.OL - Oslo: Der skandinavische Billigflieger will für einen Neustart bis zu sechs Milliarden Kronen (knapp 600 Millionen Euro) und damit mehr als bisher geplant aufnehmen. Gerichte hatten den Weg frei gemacht, dass die insolvente Airline Schulden in Eigenkapital umwandeln kann. Dafür müssten nach der gerichtlichen Auflage mindestens 4,5 Milliarden Kronen Kapital aufgenommen werden. Ein Drittel davon will der norwegische Staat beisteuern. Der Schuldenberg soll auf 20 von 56 Milliarden Kronen schrumpfen. Die Flotte wird noch 53 Flugzeuge umfassen nach 140 Fliegern vor der Corona-Krise. Der Abschluss des Insolvenzverfahrens ist für Ende Mai geplant.

TESCO TSCO.L - London: Die britische Supermarktkette hat im Coronajahr 2020 von einer hohen Nachfrage nach Lebensmitteln zum Kochen im eigenen Heim profitiert. Das operative Ergebnis vor Einmaleffekten betrage 1,99 Milliarden Pfund (rund 2,3 Milliarden Euro), teilte Tesco mit. Dieses sei durch "außergewöhnlich starke" Umsätze getrieben worden. Dennoch sank der Gewinn vor Steuern 2020 um 19,7 Prozent auf 825 Millionen Pfund wegen erhöhter Kosten, die durch eine rasche Umstellung auf Online-Verkäufe während des Lockdowns entstanden. Der größte Supermarktbetreiber Großbritanniens will eine um 58,6 Prozent erhöhte Dividende von 9,15 Pence je Aktie ausschütten. Für 2021 erwarte Tesco eine "starke Erholung" des Nettogewinns und des freien Cashflows, da sich die meisten coronabedingten Sonderkosten vom Vorjahr nicht wiederholen dürften.

VIRGIN MEDIA/TELEFONICA TEF.MC - London: Die britischen Kartellwächter haben die geplante Fusion zwischen dem Breitbandanbieter von Virgin Media und dem britischen Mobilfunknetz O2 von Telefonica (DE:O2Dn) vorläufig genehmigt. Eine gründliche Analyse während der Phase-2-Untersuchung habe gezeigt, "dass der Deal wahrscheinlich nicht zu höheren Preisen oder einer verminderten Qualität mobiler Dienste führen wird," hieß es zur Begründung. Der Eigentümer von Virgin Media, Liberty Global LBTYA.O , und Telefonica hatten im Mai 2020 vereinbart, die britischen Unternehmen zusammenzulegen, um gegen Branchenführer BT Group BT.L zu bestehen.

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TOSHIBA 6502.T - Tokio: Der Chef des japanischen Konglomerats, Nobuaki Kurumatani, hat im Übernahmestreit das Handtuch geworfen. Kurumatani war wegen des 20 Milliarden Dollar schweren Gebots von Finanzinvestor CVC - seinem früheren Arbeitgeber - in Misskredit geraten. Hinzu kamen Vorwürfe, dass der Vorstand Investoren vor einer Aktionärsversammlung unter Druck setzte, für bestimmte Kandidaten zu stimmen. Toshiba teilte mit, sein Vorgänger Satoshi Tsunakawa werde vorübergehend an die Firmenspitze zurückkehren. Chairman Osamu Nagayama sagte zudem, die CVC-Offerte sei unerwünscht und müsse sorgfältig geprüft werden. Die Toshiba-Aktie legte im Späthandel mehr als fünf Prozent zu. Insidern zufolge erwägt auch KKR, für den Industriekonzern zu bieten.

TOMTOM TOM2.AS - Danzig: Der Hersteller von Navigationsgeräten und digitalen Landkarten hat sich im ersten Quartal besser geschlagen als von Analysten erwartet. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug 7,3 Millionen Euro, wie TomTom mitteilte. Analysten hatten dagegen einen Verlust von drei Millionen Euro zum Jahresauftakt prognostiziert. "Wir hatten einen positiven Start in das Jahr, mit soliden Fortschritten in der Produktentwicklung und der Gewinnung neuer Kunden", sagte Konzern-Chef Harold Goddijn.

Tomtom bekräftigte die Prognose für das Gesamtjahr. Das Management geht davon aus, dass der Umsatz wegen der gegenwärtigen Lieferkettenprobleme in der Autoindustrie in der zweiter Jahreshälfte anziehen dürfte.

HELLA HLE.DE - Düsseldorf: Der Automobilzulieferer hat in den ersten neun Monaten des Bilanzjahres 2020/21 den Auswirkungen der Corona-Pandemie mit Kostensenkungen getrotzt. Bei einem Umsatzminus von 0,3 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro kletterte das bereinige operative Ergebnis (Ebit) um rund zehn Prozent auf 373 Millionen Euro. Das berichtete Ebit stagnierte bei 312 Millionen Euro. Die Branche stehe vor großen Herausforderungen, erklärte Firmenchef Rolf Breidenbach. "Zum einen breitet sich die Corona-Pandemie weiter aus, zum anderen ist die gesamte Branche von den Folgen der massiven Bauteileknappheit insbesondere im Halbleitermarkt betroffen." Vor diesem Hintergrund sei er mit der Geschäftsentwicklung sehr zufrieden und bekräftige seine Jahresziele. Diese sehen einen Umsatz am oberen Rand der Prognosespanne von 6,1 bis 6,6 Milliarden Euro vor und eine operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) ebenfalls in der oberen Hälfte der Spanne von 6,0 bis 8,0 Prozent.

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(Zusammengestellt in den Redaktionen Berlin und Frankfurt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter +49 30 2201 33702)

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