dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 10.02.2023 - 15.15 Uhr

dpa-AFX

Veröffentlicht am 10.02.2023 15:20

Aktualisiert 10.02.2023 15:30

ROUNDUP: Adidas ringt weiter mit Ende der Yeezy-Partnerschaft - Aktie sackt ab

HERZOGENAURACH - Das Ende der Partnerschaft mit dem umstrittenen Rapper Kanye West belastet Adidas auch im neuen Jahr. Der Vorstand will prüfen, wie er die Yeezy-Produkte aus der Modekollaboration mit dem Künstler nutzen kann, kalkuliert aber auch damit, auf der Ware sitzen zu bleiben. Dies würde den Umsatz um rund 1,2 Milliarden Euro und das Betriebsergebnis um eine halbe Milliarde Euro verringern. Den Anteilseignern gefiel die Mitteilung vom Donnerstagabend überhaupt nicht: Mit einem Kursrutsch schickten sie die Adidas-Aktie (ETR:ADSGN) am Freitagmorgen ans Ende des Dax .

Paypal (NASDAQ:PYPL) steigert Erlöse und Gewinn - Chef kündigt Rücktritt an

SAN JOSE - Der Online-Bezahldienst Paypal ist zum Jahresende trotz Inflations- und Rezessionssorgen deutlich gewachsen. Im vierten Quartal stiegen die Erlöse im Jahresvergleich um sieben Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar (6,9 Mrd Euro), wie die ehemalige Ebay (NASDAQ:EBAY) -Tochter am Donnerstag nach US-Börsenschluss in San Jose mitteilte.

ROUNDUP: Carl Zeiss Meditec (ETR:AFXG) trotz schwacher Marge optimistisch für das Jahr

JENA - Gestiegene Kosten und Probleme in China haben zum Start in das neue Geschäftsjahr den operativen Gewinn von Carl Zeiss Meditec belastet. Neben höheren Ausgaben etwa für Vertrieb und Marketing sowie für Forschung und Entwicklung drückte der Rückgang bei Augenoperationen in China auf die Marge des Medizintechnikkonzerns. Firmenchef Markus Weber und Finanzvorstand Justus Wehmer sind jedoch nach den ersten Wochen im neuen Jahr inzwischen "vorsichtig optimistisch", wie sie am Freitag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX sagten. Mit einem hohen Auftragsbestand im Rücken hoffen sie auf den Aufschwung in den nächsten Quartalen.

ROUNDUP: Tennet will mit Bund über Verkauf seines Stromnetzes verhandeln

BAYREUTH - Der niederländische Betreiber Tennet will mit der Bundesregierung über den Verkauf seines deutschen Stromnetzes an den Staat verhandeln. Grund ist der hohe Eigenkapitalbedarf für die Energiewende, den Tennet am Freitag allein für den Ausbau seines deutschen Netzes auf 15 Milliarden Euro bezifferte. Die Bundesregierung begrüßt den Vorstoß Tennets, "einen vollständigen Verkauf ausloten zu wollen", wie eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte.

ROUNDUP: L'Oreal (EPA:OREP) wächst trotz Gegenwinds in China kräftig

PARIS - Trotz schwieriger Bedingungen in China hat der Kosmetikkonzern L'Oreal im vergangenen Jahr deutlich zugelegt. Eine starke Nachfrage nach Make-up und Hautpflege-Produkten und der schwache Euro hätten ein kräftiges Umsatz- und Gewinnplus beschert, teilte das EuroStoxx-50-Schwergewicht am Donnerstag nach Börsenschluss in Paris mit. Gegenwind bekamen die Franzosen allerdings aus China: Die strengen Corona-Maßnahmen im vergangenen Jahr machten sich auch im Kosmetikmarkt bemerkbar. Trotz dieses herausfordernden Umfelds konnte L'Oreal bei den Online-Verkäufen zweistellig zulegen. Die Aktie legte am Freitagmorgen nach dem Handelsstart leicht zu, rutschte dann allerdings recht schnell ins Minus.

Jetzt die App holen
Werden Sie Teil der größten Finanz-Community der Welt
Downloaden

ROUNDUP: Enel (BIT:ENEI) verdient mehr als erwartet und kann Schulden senken

ROM - Der italienische Versorger (NYSE:XLU) Enel hat im abgelaufenen Jahr überraschend gut verdient. Dabei verhalfen unter anderem Gewinne im Energiehandel zum Jahresende. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei auf Basis vorläufiger Zahlen im Vergleich zu 2021 um 2,6 Prozent auf 19,7 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend in Rom mit. Das ist sowohl mehr als Analysten und Enel selbst erwartet hatten. Positiv stimmte am Freitag auch, dass der Konzern beim Abbau seines Schuldenbergs vorankommt. Die Aktie legte zu.

^

Weitere Meldungen

-Russland senkt wegen Preisdeckel 'freiwillig' Ölförderung

-Bayer: EU-Zulassungserweiterung für Nierenmedikament für Diabetiker

-Starkes Weihnachtsgeschäft schiebt Cewe (ETR:CWCG) an

-Chinesischer Autoverband CAAM: Fahrzeugabsatz bricht wegen Neujahrsfest ein

-Bundesfinanzminister über Intel-Hilfen: 'Wir sind nicht erpressbar'

-Tarifgespräche zwischen Post und Verdi dauern an

-EU-Kommission: Twitter hält sich kaum an Transparenz-Zusagen

-IG Metall: Einigung zu Tarifvertrag mit Wacker Neuson (ETR:WACGn)

-Laborausrüster Sartorius (ETR:SATG) erhöht nach Gewinnsprung Dividende für 2022

-Roche erzielt mit Augenmittel Vabysmo in weiterer Indikation gute Ergebnisse

-Rohstoffkonzern Trafigura droht hoher Verlust wegen Nickel-Betrug

-Trumps Accounts bei Facebook und Instagram wieder freigeschaltet

-Warsteiner will sich breiter aufstellen

-Gericht erlaubt ständige Mitarbeiterkontrolle bei Amazon (NASDAQ:AMZN) in Winsen

-Importeur Hyundai (KS:005380) setzt weiter auf Elektroantriebe und SUVs

-Pharmaunternehmen profitieren von Krankheitswelle in Deutschland

-ZDF stellt nach Wasserschaden am Hauptsitz Strafanzeige

-DFL macht nächsten Schritt bei Teilverkauf von Medienrechten

-Murdoch-Konzern News Corp (NASDAQ:NWSA) will nach Umsatzeinbruch 1250 Stellen streichen

-ROUNDUP: Produktion am Anschlag - Pharmabranche profitiert von Krankheitswelle

-Vorerst keine Tarifeinigung bei insolventer Galeria

-Beschäftigte bei Coca-Cola (NYSE:KO) Deutschland erhalten deutlich mehr Geld

-UEFA-Bericht: Clubs von 'schwerwiegenden Pandemiefolgen' erholt

-ROUNDUP: Supermarktketten senken Kaffeepreise

-ROUNDUP: Schluss mit schottischer Whisky-Idylle? Werbeverbot sorgt für Unruhe

-Habeck: Deutschland muss bei digitalen Stromzählern aufholen

-ROUNDUP: Vorkrisenniveau rückt näher - Zuversicht für Deutschland-Tourismus°

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

Der Handel mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen birgt hohe Risiken. Sie können Ihren Kapitaleinsatz vollständig oder teilweise verlieren. Die Kurse von Kryptowährungen sind extrem volatil und können von externen Faktoren wie finanziellen, regulatorischen oder politischen Ereignissen beeinflusst werden. Der Handel auf Margin erhöht das finanzielle Risiko.
Stellen Sie unbedingt sicher, dass Sie die mit dem Handel der Finanzinstrumente und/oder Kryptowährungen verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich gegebenenfalls von einer unabhängigen und sachkundigen Person oder Institution beraten, bevor Sie den Handel aufnehmen.
Fusion Media möchte Sie daran erinnern, dass die auf dieser Internetseite enthaltenen Kurse/Daten nicht unbedingt in Realtime oder genau sind. Alle Daten und Kurse werden nicht notwendigerweise von Börsen, sondern von Market-Makern bereitgestellt, so dass die Kurse möglicherweise nicht genau sind und vom tatsächlichen Marktpreis abweichen können, was bedeutet, dass die Kurse indikativ und nicht für Handelszwecke geeignet sind. Fusion Media und andere Datenanbieter übernehmen daher keine Verantwortung für etwaige Handelsverluste, die Ihnen durch die Verwendung dieser Daten entstehen könnten.
Es ist verboten, die auf dieser Website enthaltenen Daten ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von Fusion Media und/oder des Datenanbieters zu verwenden, zu speichern, zu reproduzieren, anzuzeigen, zu ändern, zu übertragen oder zu verteilen. Alle Rechte am geistigen Eigentum sind den Anbietern und/oder der Börse vorbehalten, die auf dieser Website enthaltenen Daten bereitstellen.
Fusion Media kann von den Werbetreibenden, die sich auf der Website befinden, anhand Ihrer Interaktion mit den Werbeanzeigen oder Werbetreibenden vergütet werden.

Abmelden
Sind Sie sicher, dass Sie sich abmelden möchten?
NeinJa
AbbrechenJa
Veränderung wird gespeichert