Zinn und Nickel – wichtige Rohstoffe, auch für Anleger

 | 03.04.2024 11:24

In Indonesien werden die Weichen für Zinn und Nickel gestellt. Langfristig sieht es gut aus, auch für Anleger in Unternehmen mit entsprechenden Projekten.

Beim Zinn existieren Angebotsrisiken. Dies sollte den Preis stützen. Zwar endetet 2023 mit einem Überschuss, da China, Bolivien und auch der Kongo fleißig produzierten, ebenso Peru, und Malaysia. Jedoch ist der Verbrauch robust und Experten rechnen damit, dass das Überangebot einem Defizit weichen wird. Denn da wären zum einen Chinas Importe aus Myanmar. Ein diesbezügliches Bergbauverbot im Bundesstaat Wa wurde zwar wieder aufgehoben, doch es bleiben Unsicherheiten. Und die größte Mine im Bundesstaat Wa ist weiterhin geschlossen, so dass ein gewaltiger Teil Zinn einfach fehlt. Zum anderen sind in Indonesien Störungen zu verzeichnen. Hier geht die Produktion zurück und es gibt Probleme bei den Bergbau-Genehmigungsverfahren. Laut Prognosen wird die globale Produktionsmenge in etwa gleichbleiben, aber beim Zinnbedarf wird für dieses Jahr mit einem Anstieg gerechnet. Geschuldet sei dies der zunehmenden Halbleiterproduktion, dem Fahrzeugbereich und dem Photovoltaiksektor. Die Triebfedern sind dabei die Energiewende und wachsende Automatisierungsbereiche.

Im Zinnbereich arbeitet beispielsweise TinOne Resources in Tasmanien, New South Wales in Australien und in Europa.

Die Produktion von Nickellegierungen und Edelstahl verschlingt viel Nickel. Besonders in China boomt die Edelstahlnachfrage. Der Nickelmarkt befindet sich bei einem geringen Überschuss fast im Gleichgewicht. Die Nickelproduktion ist reduziert. Hier sorgte eine erhebliche Kontrolle bei der Vergabe von Erzquoten in Indonesien zu einer verringerten Produktion. Im letzten Jahr ist der Nickelbedarf stark angestiegen. Der Bereich der Elektromobilität wird laut Prognosen dieses Jahr der bedeutendste Treiber sein, der den Nickelverbrauch und damit auch die Preise anheizt. Rund 55 Prozent des Nickels kommen aktuell aus Indonesien, wobei sich dies bis 2028 auf 75 Prozent hochschrauben könnte.

Nickel gibt es auch in Kanada, etwa im Crawford Nickel-Kobalt-Sulfid-Projekt von der Canada Nickel Company (TSXV:CNC). Das aussichtsreiche Projekt befindet sich zu 100 Prozent im Besitz des Unternehmens.

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Keine Gewähr auf die Übersetzung ins Deutsche. Es gilt einzig und allein die englische Version dieser Nachrichten.

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Jörg Schulte

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