Investing.com | 15.11.2021 07:08
Die Wall Street interessiert sich vor allem für Unternehmen, die an der Spitze British Accounting Review schreibt dazu:
"Sie umfassen unvorhersehbare, volatile Märkte, sich schnell ändernde Geschäftsfelder und komplexe Technologien."
Heute stellen wir zwei Themen-ETFs vor, die sich an Anleger richten, die ihr Kapital in aufstrebende und revolutionäre Technologien investieren möchten.
Dieser Fonds konzentriert sich auf intelligente Materialien , "die auf ein breites Spektrum von Reizen reagieren, wie elektrische und magnetische Felder, Temperatur, Druck, mechanische Belastung, hydrostatischer Druck, radioaktive Strahlung und Änderungen im pH-Wert".
Der ProShares Smart Materials ETF (NYSE:TINT) kam Ende Oktober an die Börse. Als reiner Fonds im Bereich Smart Materials investiert er in Unternehmen, die führend in der Forschung und Entwicklung sowie in der Herstellung intelligenter Materialien sind. Zu den Endmärkten für Smart Materials gehören Rüstungsgüter, die Luft- und Raumfahrt, die Automobilindustrie, Elektronik, Gesundheitswesen und Konsumgüter.
Der TINT-ETF, der die Wertentwicklung des Solactive Smart Materials Index abbildet, hält derzeit 30 Aktien. Mehr als 51% der Unternehmen haben ihren Sitz in den USA. Andere kommen aus Südkorea (17,26%), Frankreich (11,57%), der Schweiz (4,84%), Belgien (4,49%) und anderen Ländern.
Den größten Anteil nimmt der Materialsektor mit 67,87% ein, gefolgt von der Informationstechnologie (16,97%), der Industrie (13%) und dem Gesundheitswesen (2,16%). Die 10 größten Positionen mahen mehr als 45% des Nettovermögens von etwa 5 Millionen US-Dollar aus.
Zu den führenden Beteiligungen des Fonds gehören der in südkoreanische Chemiekonzern Hansol Chemical, der Hersteller von Farben und Beschichtungen Sherwin-Williams (NYSE:SHW), die Schweizer Chemieaktie Sika (OTC:SXYAY) der französische Hersteller von Aluminiumwalzprodukten Constellium (NYSE:CSTM) und das Halbleiter-Schwergewicht Applied Materials (NASDAQ:AMAT).
Der TINT-ETF kam am 27. Oktober zu einem Eröffnungskurs von 39,78 US-Dollar an die Börse. Aktuell notiert er bei knapp 42 US-Dollar, ein Plus von mehr als 5 %. Aufgrund des zunehmenden Einsatzes intelligenter Materialien ist von diesem Nischensegment in Zukunft noch einiges zu erwarten.
Jüngste Statistiken legen legen in der Tat n ahe:
"Der globale Markt für intelligente Materialien wurde 2020 auf 5.451,6 Millionen Dollar geschätzt und soll bis Ende 2027 8.135,6 Millionen Dollar erreichen. Zwischen 2022 und 2027 ergibt sich daraus eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 6,9%."
Der Robo Global® Robotics and Automation Index ETF (NYSE:ROBO) bietet Zugang zu Unternehmen in den Sektoren künstliche Intelligenz, Robotik und Automatisierung.
Aus aktuellen Statistiken der Branche geht hervor :
"Der Markt für KI-Roboter soll von 6,9 Milliarden Dollar im Jahr 2021 auf 35,3 Milliarden Dollar im Jahr 2026 anschwellen; für den Prognosezeitraum wird eine CAGR von 38,6 % vorausgesagt. In den letzten Jahren hat er aufgrund der steigenden Nachfrage nach Industrierobotern und der zunehmenden Akzeptanz von KI-Robotern in der Gesundheitsbranche zur Kontrolle von Covid-19 ein erhebliches Wachstum erlebt."
Der ROBO-ETF bildet mit 83 Beteiligungen den ROBO Global Robotics and Automation Index ab.
Unter den Sektoren bilden das produzierende Gewerbe und die Industrie mit 17% den Schwerpunkt, gefolgt vom Gesundheitswesen (12%) und die Logistikautomation (12%). Auf die größten 10 Positionen entfallen rund 16 % des Nettovermögens von 1,96 Milliarden Dollar.
Zu den führenden Beteiligungen gehören Brooks Automation (NASDAQ:BRKS), ein Anbieter von Automatisierungs- und Messgeräten, der Digital-Health-Konzern iRhythm Technologies (NASDAQ:IRTC), der für seine Biosensor-Technologie bekannt ist, Stratasys (NASDAQ: SSYS), das 3D-Drucklösungen anbietet, das Heimroboterunternehmen iRobot (NASDAQ:IRBT) und Intuitive Surgical (NASDAQ:ISRG), das für sein robotergestütztes Chirurgieprodukt da Vinci Surgical System bekannt ist.
Der ROBO erzielte in 2021 eine Rendite von fast 16% und in den letzten 12 Monaten von 33%. Der Fonds erreichte in den letzten Tagen zudem ein Rekordhoch. Daher würde ein potenzieller Rückgang in Richtung 68 US-Dollar die Sicherheitsmarge für Langzeit-Investoren verbessern.
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