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Forex - Der Ausblick auf die Woche vom 18. bis 22. März

Veröffentlicht am 17.03.2019, 13:10
Aktualisiert 17.03.2019, 13:10
© Reuters.

Investing.com - Als das Warten der Investoren auf einen Durchbruch bei den amerikanisch-chinesischen Handelsgesprächen weitergeht, werden sie unterdessen eine Aktualisierung der Zinsprojektionen der Federal Reserve in dieser Woche bekommen und die Zentralbank könnte auch Pläne zur Beendigung des Abbaus ihrer Bilanzsumme ankündigen.

Es wird weithin damit gerechnet, dass die Fed zum Ausgang ihrer zweitägigen Sitzung ihre Geldpolitik unverändert belassen wird und die Notenbanker auch ihre Prognosen für künftige Zinserhöhungen aktualisieren werden. Im Januar hatte die Fed durchblicken lassen, dass sie geduldig sein werde, als sie über weitere Zinserhöhungen nachdenkt, während es Sorgen über die Verlangsamung des weltweiten Wirtschaftswachstums gibt.

Wie von der Fed wird auch von der Bank of England keine Änderung in der Geldpolitik erwartet, wenn deren Sitzung am Donnerstag zu Ende geht. Klarheit über ihre genauen Absichten dürfte es erst geben, wenn Art und Zeitpunkt des Brexits einigermaßen feststehen.

Der EU-Gipfel am Donnerstag dürfte genau verfolgt werden, um zu sehen, ob dort eine Verlängerung des Brexit-Stichtags Zustimmung bekommen, und zweitens, ob Großbritannien zu einer Verschiebung um ein Jahr oder noch länger gedrängt werden wird.

Der US-Dollar stand am Freitag auf breiter Flur im Minus und verbuchte seinen höchsten Wochenverlust in über drei Monaten, da enttäuschende US-Konjunkturdaten belasteten.

Die Produktion in der erzeugenden Industrie fiel im Februar den zweiten Monat in Folge und die Lage in den Fabriken im US-Bundesstaat New York war in diesem Monat schlechter als erwartet.

Die Daten verlängern eine Serie von schwachen Konjunkturberichten der jüngsten Zeit und haben der Fed für ihre Wartehaltung im Hinblick auf weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr den Rücken gestärkt.

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Der US-Dollarindex stand um 0,24% tiefer auf zuletzt 96,540 und hat seinen höchsten Wochenverlust seit der ersten Dezemberwoche verzeichnet.

Der Euro beendete den Tag kaum verändert gegenüber dem Dollar, mit dem EUR/USD Kurs auf 1,1326 im späten Handel.

Das Pfund beendete die Woche zu 1,3296 USD, kaum verändert für den Tag, aber 2% höher über die Wochen, seinem höchsten solchen Gewinn seit Ende Januar, nachdem das britische Parlament dafür gestimmt hatte, bei der EU um eine Verschiebung des Austritts aus der Gemeinschaft nachzufragen. Das folgte auf seine Entscheidung, einen chaotischen 'no-deal' Brexit auszuschließen.

“Der Markt fühlt sich etwas sicherer, dass die Chancen auf einen 'no-deal' Brexit sehr gering sind, was der Grund dafür ist, dass der Devisenmarkt diese Nachricht als positiv angenommen hat. Diese Abstimmung haben das schlimmste Szenario ausgeräumt,” sagte Ugo Lancioni, Kopf für den globalen Devisienhandel bei Neuberger Berman in London.

Der Yen behauptete sich stabil, mit dem USD/JPY Kurs zuletzt auf 111,45, nachdem die Bank of Japan die Geldpolitik unangetastet gelassen hatte, aber ihre Zuversicht einschränkte, dass robuste Exporte und die Fabrikproduktion das Wachstum stützen werden.

Vor Beginn der kommenden Woche hat Investing.com eine Liste wichtiger Ereignisse zusammengestellt, die die Märkte beeinflussen könnten.

Montag, der 18. März

Großbritannien veröffentlicht Zahlen zu Inflation der Hauspreise.

Aus der Eurozone gibt es einen Report zu den Außenhandelsdaten.

Dienstag, der 19. März

Die australische Notenbank (RBA) veröffentlicht das Protokoll ihrer jüngsten geldpolitischen Sitzung.

In Großbritannien erscheint der monatliche Beschäftigungsreport.

Das ZEW veröffentlicht seinen Bericht zu den Konjunkturerwartungen in Deutschland.

Mittwoch, der 20. März

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In Großbritannien erscheinen Inflationsdaten.

Die Federal Reserve entscheidet über die Geldpolitik und hält danach eine Pressekonferenz mit Bankchef Jerome Powell ab, bei der die Entscheidungen öffentlich gemacht werden.

Donnerstag, der 21. März

Die Finanzmärkte in Japan bleiben wegen eines Feiertages geschlossen.

In Neuseeland erscheinen Daten zum Wirtschaftswachstum im vierten Quartal.

Aus Australien gibt es Daten zur Beschäftigungssituation.

Die Schweizer Notenbank verkündet ihre jüngsten Entscheidungen zu den Zinsen und hält eine Pressekonferenz.

Die EU-Staatschefs kommen in Brüssel zusammen, um den Brexit zu diskutieren.

Aus Großbritannien gibt es Daten zu den Einzelhandelsumsätzen und der staatlichen Schuldenaufnahme. Später veröffentlicht die Bank von England noch ihre Zinsentscheidung.

In den USA erscheinen die wöchentlichen Berichte zu den Erstanträgen auf Arbeitslosengeld, sowie Informationen über das produzierende Gewerbe in der Region um Philadelphia.

Freitag, der 22. März

In der Eurozone erscheinen Umfragedaten zur Lage in der Privatwirtschaft.

Aus Kanada gibt es Daten zu den Einzelhandelsumsätzen und der Inflation.

Ein Bericht aus den USA zu den Verkäufen von Bestandswohnungen rundet die Woche ab.

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