US-Forderung stellt "Invasion" in Chinas wirtschaftliche Souveränität dar

US-Forderung stellt "Invasion" in Chinas wirtschaftliche Souveränität dar

Investing.com  | 26.05.2019 21:31

US-Forderung stellt

von Robert Zach

Investing.com - Die Vereinigten Staaten von Amerika haben China aufgefordert, die Förderung staatlicher Unternehmen (SOEs) zu begrenzen - eine Forderung, die China als "Invasion" in seine wirtschaftliche Souveränität ansieht, schrieb Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag.

Die Handelsspannungen zwischen Washington und Peking eskalierten Anfang Mai, nachdem die Trump-Administration China beschuldigte, bereits gemachte Zusagen wieder zurückgenommen zu haben. Die chinesische Regierung wies den Vorwurf umgehend zurückgewiesen.

Als Reaktion darauf erhöhten die USA die Sonderabgaben auf chinesische Importwaren im Wert von 200 Milliarden Dollar von zehn auf 25 Prozent. Zugleich kündigte Trump an, die Zölle auf alle verbleibenden Einfuhren aus China im Wert von rund 300 Milliarden Dollar zu erhöhen.

China kündigte umgehend Vergeltungsmaßnahmen an und betonte, bei wichtigen Prinzipien keine Zugeständnisse machen zu wollen.

"Am Verhandlungstisch stellte die US-Regierung eine Reihe von arroganten Forderungen an China, darunter die Beschränkung der Förderung staatlicher Unternehmen", schrieb Xinhua.

Chinas staatliche Unternehmen (SOEs) genießen nicht nur Subventionen, sondern auch verdeckte Vorteile wie staatliche Schuldengarantien und niedrigere Zinssätze für Bankkredite, sagen Analysten und Handelsverbände. Darüber hinaus gelten sie als ein grundlegendes Instrument der Regierungspolitik, vor allem zur Weiterleitung geldpolitischer Anreize an die breite Wirtschaft.

"Das geht ganz offensichtlich über die Handelsverhandlungen hinaus und berührt als solches das grundlegende chinesische Wirtschaftssystem", sagte Xinhua.

"Das zeigt, dass die Vereinigten Staaten neben dem Handelskrieg versuchen, in die wirtschaftliche Souveränität Chinas einzudringen und China zu zwingen, seine Kerninteressen zu schädigen."

Mit Material der South China Morning Post

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