Die fünf beherrschenden Themen an den Finanzmärkten am Donnerstag

Die fünf beherrschenden Themen an den Finanzmärkten am Donnerstag

Investing.com  | 16.05.2019 12:04

Die fünf beherrschenden Themen an den Finanzmärkten am Donnerstag

Investing.com - Hier sind die fünf wichtigsten Dinge, die man über die Finanzmärkte am heutigen Dienstag, dem 16. Mai, wissen sollte:

1. Trump vertagt Eröffnung von neuer Front im Handelskrieg

US-Präsident Donald Trump wird für die nächsten sechs Monate erst einmal von der Verhängung von Importzöllen gegen europäische und japanische Autos absehen. So berichtete Bloomberg am Mittwoch, dass zur Zeit eine Präsidentenverfügung ausgearbeitet wird, die der EU und Japan 180 Tage Zeit geben würde, um freiwillige Restriktionen zu Importmengen zuzustimmen.

Allerdings hat sich der Handelskonflikt mit China intensiviert, als das Handelsministerium den chinesischen Telekomausrüster Huawei de facto verboten hat, sich in den USA am Ausbau von 5G-Netzwerken zu beteiligen und auch eine neue Anforderung für US-Unternehmen eingeführt hat, die jetzt Lizenzen benötigen, um Huawei beliefern zu können.

2. Stagnierende Aktienkurse in Aussicht

Die US-Aktienmärkte stehen vor einem gemischten Handelsstart, als es wenig Neigung zum Risiko gibt, nachdem Daten aus den USA und China für April eine schwächere Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze gezeigt hatten.

Um 11:44 MEZ lagen alle drei Hauptindizes um weniger als 0,1% höher, mit dem der Bluechip Dow Futures um 16 Punkte höher, dem S&P 500 Futures um 3,5 Punkten im Plus, während der technologielastige Nasdaq 100 Futures um 7 Punkte anstieg.

Eines der wenigen Unternehmen, die heute Quartalszahlen vorlegen werden, ist Walmart (NYSE:WMT), das vor Handelsbeginn berichten wird.

3. Wer hat Angst vor der Gruselgeschichte vom chinesischen Ausverkauf von US-Staatsanleihen?

Anscheinend niemand. Die Renditen von US-Staatsanleihen gingen weiter zurück, als die Eskalation des Handelskriegs mit China neue Sicherheitskäufe brachte. Die Rendite des Benchmarks, der 10-jährigen Anleihe, ist auf jetzt 2,37% gefallen.

Das kam trotz einer Veröffentlichung des US-Finanzministeriums von gestern, dass Chinas Verkäufe von US-Staatsanleihen im März mit netto 20,5 Mrd USD ihr höchstes Niveau in zwei Jahren erreicht haben. Die Verkäufe, die noch vor der US-Zollerhöhung stattfanden, dürften Ängste abbauen, dass China sein Vermögen an US-Staatspapieren als Waffe nutzen, indem es durch massive Verkäufe die Renditen von US-Anleihen in die Höhe treibt.

4. Ölpreis steigt auf Spannungen im Nahen Osten, US-Daten

Die Ölpreise haben ihre jüngsten Zugewinne ausgebaut, gestützt von den wachsenden Spannungen im Nahen Osten und Daten, die einen Rückgang der amerikanischen Benzinvorräte zeigten. Zusätzliche Unterstützung gab es durch Berichte, dass Russland immer noch nicht die Verschmutzungsprobleme bei seiner größten Exportpipeline nach Europa in den Griff bekommen hat.

Die US-Rohölfutures (WTI) wurden um 11:45 MEZ zu 62,44 USD gehandelt und der internationale Benchmark Brent kostete 72,14 USD das Fass. Das ist ein Aufschlag von fast 2 USD gegenüber dem Tiefstwert vom Montag.

Am Donnerstagmorgen hatte Saudi-Arabien formell die vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen im Jemen beschuldigt, hinter den Angriffen auf seine Ölexportanlagen vom Beginn dieser Woche zu stecken. Das kommt nur zwei Tage bevor Delegierte der OPEC, Russlands und anderer Öl exportierender Länder die Lage auf dem Ölmarkt diskutieren wollen, bevor sie im nächsten Monat eine formelle Überprüfung ihres Abkommens zur Produktionsbegrenzung vornehmen werden.

5. T. Rowe Price senkt sein Engagement bei Tesla

T. Rowe Price, einer von Teslas (NASDAQ:TSLA) größten und frühesten Investoren hat im ersten Quartal die Mehrheit seiner Anteile am Hersteller elektrischer Fahrzeuge verkauft, zeigte die Pflichtveröffentlichung des Fondsverwalters.

Das Unternehmen strich seine Position in Tesla von 8,9 Mio Aktien am Jahresanfang auf nur noch 1,7 Mio Aktien Ende März zusammen, so eine Börsenmitteilung.

Das scheint Tesla jetzt noch abhängiger von seiner Armee von Kleinanlegern zu lassen, die es am Leben halten, während es versucht die Produktion auszubauen und wieder profitabel zu werden.

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